Jugendarbeit der Johannesgemeinde soll gestärkt
werden
(aus
der Hofheimer Zeitung vom 25. Januar 2011)
HOFHEIM (red) - Einen sehr schön gestalteten
Flyer hält Markus Hoffmann, Sprecher des Freundeskreises der Evangelischen
Johannesgemeinde Hofheim (www.iohannesfreunde.de), in der Hand.
Freundlicher gelber Untergrund, sieben jugendliche mit lachenden , Gesichtern
und die Hand zum Victory-Zeichen geformt, und schließlich drei Worte: JUGEND
STARK MACHEN.
Das ist das Ziel der Aktion und deshalb sollen die Flyer nicht in der Hand von
Markus Hoffmann bleiben, sondern möglichst viele Hofheimer Bürger erreichen.
Ein Anfang wurde bei einer Verteilaktion am Samstag in der Fußgängerzone
gemacht, weitere Aktionen sollen folgen.
Markus Hoffmann erzählt
Worum geht es? Markus Hoffmann kommt ins Erzählen: Am Anfang stand der Gedanke,
dass die Jugendarbeit der Johannesgemeinde nur dann zukunftsfähig sein Würde,
wenn sich ein hauptamtlicher Mitarbeiter mit vollem Einsatz und Power um
Angebote für jugendliche kümmern kann.
Zwei Fragen stellten sich:
Erstens: Wer sollte der Mitarbeiter sein?
Und zweitens: Wo sollte das Geld herkommen?
Die erste Frage ist mittlerweile gelöst: Benjamin Held, 27 Jahre und
Diplom-Sozialpädagoge, arbeitet seit etwa zwei Jahren auf Stundenbasis für die
Jugendarbeit der Johannesgemeinde.
Zu seinen festen Angeboten, bei denen er jeweils auf ein Team von ehrenamtlichen
Jugendlichen zurückgreifen, gehören eine Jungschar für Neun- bis 13-jährige
(immer am letzten Freitag im Monat), ein Jugendabend für Konfirmierte (immer
freitags), ,die monatlichen Sing &,PrayGottesdienste und natürlich die
Mitgestaltung. der wöchentlichen Konfi-Stunden.
Dass Konfi-Stunden mit Benjamin Held und Pfarrer Friedemann vom Dahl ein echtes
Erlebnis sind, hat sich mittlerweile weit über Hofheim hinaus herumgesprochen.
Viel Eigenverantwortung
Und damit die Jugendlichen viel Eigenverantwortung übernehmen können,
wurde im letzten Jahr auch gleich ein CVJM (Christlicher Verein Junger
Menschen) gegründet, in dem wichtige Arbeitsfelder von den Jugendlichen selbst
- zumeist in Abstimmung mit Benjamin Held - geleitet werden. Deshalb gibt es in
den letzten zwei Wochen der Sommerferien auch den CVJM-Kinder-Sommer, eine. Art
Ferienspiele für Kinder von acht bis zwölf Jahren rund um das Evangelische
Gemeindehaus. Und weil Benjamin Held in. den Herbstferien auch noch eine
Kinderfreizeit. anbieten will und, in den Sommerferien noch eine Kanu-Tour und
und und, wird schnell klar, dass es eigentlich zwingend notwendig ist, den
Jugendreferenten nicht nur auf Stundenbasis, sondern mit einer vollen Stelle zu
beschäftigen.
"Club 100"
Und damit ist Markus Hoffmann bei der zweiten Frage, der nach dem Geld.
"Für eine Festanstellung von Benjamin Held, und zur Bestreitung von
Sachkosten brauchen wir jährlich knapp 50 000 Euro. Diese müssen von einem
privaten Unterstützerkreis aufgebracht werden, weil die Stelle von Benjamin
Held nicht im Stellenplan der Kirchengemeinde vorgesehen ist. Deshalb haben wir
schon vor drei Jahren damit begonnen, regelmäßige Spender für die Arbeit von
Benjamin Held zu suchen. Dafür haben wir den
Club 100 geschaffen." Eigentlich ist der Club 100 nicht mehr als ein
Kunst-Name für die mittlerweile rund 35 Menschen, die auf diese Weise dazu
beitragen, Jugend STARK zu machen.
Markus Hoffmann plaudert aus dem Nähkästchen: "Die
meisten spenden 50 Euro im Monat; aber natürlich gibt es Abweichungen nach oben
und nach unten, von zehn. Euro bis 200 Euro im Monat."
Neue Spender müssen gefunden werden
Weil die jetzige
Spendensumme von rund 20 000 Euro jährlich gerade eben für eine Anstellung
von Benjamin Held auf Stundenbasis ausreicht, müssen jetzt neue Spender
gefunden werden. Und das ist nicht leicht. Zum einen sitzt nicht überall das
Geld locker, zum anderen sind es viele Hofheimer auch nicht gewohnt, in der
Weise regelmäßig für ein solches Projekt zu spenden.
Deshalb soll in den nächsten Wochen viel Überzeugungsarbeit - auch in persönlichen
Gesprächen - geleistet werden.
Auch einige Hofheimer Firmen sollen auf eine Unterstützung, hin angesprochen
werden, sind sie doch die, die als Ausbilder und Arbeitgeber auf "STARKE
Jugendliche" angewiesen sind. jedenfalls soll der Flyer „Jugend STARK
machen" ganz breit unter die Leute gebracht werden - damit das Projekt und
der Spendenbedarf noch bekannter werden.
Präsentation der CVJM-Arbeit
Wer sich für dieses unterstützenswerte Projekt interessiert, kann sich gerne
bei Markus Hoffmann direkt erkundigen, Telefon (0 6192) 2869590 oder aber unter
E-mail kontakt@johannesfreunde.de
seine Fragen, stellen. .
Spendenkonto
Die „Jugend STARK
machenden" Spenden können entweder per Dauerauftrag (Konto 2214377 bei der
Taunus‑Sparkasse, BLZ 512500 00) erfolgen
oder man erteilt dem Club 100 eine Einzugsermächtigung.
Alle Spenden zur Finanzierung von Benjamin Held sind steuerlich voll abzugsfähig.